Charaktere

Charaktere: Uhrwerk der Unsterblichen

Disclaimer: Alle Charaktere sind fiktiv. Alle Ähnlichkeiten zu real existierenden Personen sind rein zufällig. Alle historisch inspirierten Charaktere erheben keinen Anspruch auf historische Richtigkeit.

Avery Durand

Illustration: © Gabriella Bujdosó

Avery ist der Protagonist, 97 Jahre alt und in seinem 20. Lebensjahr hat seine magische Taschenuhr für immer aufgehört zu ticken. Seitdem ist er unsterblich und lebt 2017 alleine in Paris, wo er sich vor dem Übernatürlichen zurückgezogen hat. Als Incendye besitzt er über seine Unsterblichkeit hinaus außerdem Feuerkräfte, die von Menschen nicht gesehen werden können. 
Es gibt kaum ein Buch, das er nicht gelesen hat und Tee gehört für ihn zum Leben wie die Luft zum Atmen.
Eigentlich könnte man denken, dass er durch seine magischen Kräfte unheimlich selbstbewusst ist – aber das Gegenteil ist der Fall. Er unterschätzt sich oft, auch was Zwischenmenschliches angeht. Da er nur Menschen begegnet, fällt es ihm unheimlich schwer, Freundschaften aufzubauen. Schließlich würde er jeden seiner Freunde irgendwann sterben sehen müssen. 

Giulia Vérone

Illustration: © Gabriella Bujdosó

Giulia ist 22 Jahre alt und Tänzerin in der Opéra de Garnier in Paris. Schon früh hat sie unter anderem durch die italienische Seite ihrer Familie die Liebe zu Musik, der Oper und dann zum Ballett für sich entdeckt. Giulia ist vor allem sehr zielstrebig und dickköpfig, was ihr für ihre Karriere in Rekordzeit durchaus hilfreich war. Schon früh musste sie sich alleine durchkämpfen, sodass sie ihren Traum, Primaballerina in Paris zu sein, verwirklichen konnte. 
In jeder noch so schwierigen Situation behält sie ihr Lachen und kann auch andere damit anstecken. Ihr Sarkasmus gehört zu ihrem Humor dazu, auch wenn sie manchen dadurch vor den Kopf stößt. 
Im Gegenteil zu Avery ist sie ein Mensch ohne übernatürliche Kräfte und daher sterblich. Das hält sie allerdings nicht davon ab, nach einem unsterblichen Mörder zu suchen, von dem sie ahnt, dass er sie in einer Sekunde töten könnte. 

Lyke, der blaue König

Illustration: © Gabriella Bujdosó

Aufgrund seiner Haut, die allem Anschein nach aus blauem Marmor und darin befindlichen Goldeinschlüssen besteht, wird er auch oft als »Der blaue König« bezeichnet.
Er ist einer der drei ältesten Unsterblichen und hat damit die Entwicklung der Menschheit von Anfang an beobachten können. Seine Krone verrät schon, dass er zu den Coronye gehört und damit Kräfte besitzt, mit denen er das Gold beherrschen kann – in flüssiger und fester Form. Natürlich kann er es auch aus fast jedweder Materie herstellen. 
Durch sein hohes Alter ist er großer Verfechter der »alten Schule« was Umgangsformen angeht. Ehre und Selbstlosigkeit zählen zu seinen Grundwerten, die er für immer verteidigt. Außerdem hat er sein Königreich aufgegeben, um einer Demokratie Platz zu machen. Ob das jedoch so gut funktioniert hat und inwiefern er in Verbindung mit Avery und Giulia steht, könnt ihr im Buch lesen.

Ophelya, die Königin der Sonne

Illustration: © Gabriella Bujdosó

Ophelya hat das Amt des blauen Königs übernommen und ist nun die demokratisch gewählte Präsidentin ihres Volkes. Man nennt sie auch »Königin der Sonne« aufgrund ihrer magischen Krone gegeben, die an einen Sonnenaufgang erinnert. Auch sie ist schon weitaus älter als die meisten der Unsterblichen und kann mit ihrer Menschenkenntnis fast jeden durchschauen. Auch wenn sie oftmals vorschnelle Entscheidungen trifft, ist es ihre höchste Priorität, den Frieden der Coronye zu wahren. 

Gaja

Illustration: © Gabriella Bujdosó

Gaja ist Primaballerina im Jahre 1877 im Bolschoj-Theater Moskau. Ihr außergewöhnliches Talent und ihre magischen Schwanenflügel haben Pjotr Tschaikowski, den sie seit ihrer Kindheit kennt, zum berühmten Ballett »Schwanensee« inspiriert. Sie ist eine unsterbliche Aurarye und beherrscht damit die Kunst zu fliegen und Federstürme heraufzubeschwören. Ihre Meinung behält sie oft für sich, möchte niemandem vor den Kopf stoßen und passt sich immer ihren Mitmenschen an. Obwohl sie magische Kräfte besitzt, hält sie diese stets zurück – bis ihr Leben eines Tages wie ein Kartenhaus in sich zusammenbricht.  

Mya

Illustration: © Gabriella Bujdosó

Mya lebt im Jahre 1877 in einer einsamen Hütte in den Wäldern Moskaus. In seiner kleinen Behausung stapeln sich uralte Bücher und ein Kamin lädt zum Verweilen ein. 
Mya ist immer wieder fasziniert von den Geheimnissen der Magie und dem Erbe seiner unsterblichen Vorfahren, zu dem er schon etliche Bücher gelesen hat. Obwohl er abgeschieden lebt und seine Gedanken fast nur um Magie und die Geheimnisse der Sapye kreisen, weiß er jede anregende Unterhaltung mit Menschen und Unsterblichen zu schätzen. 
Seinem recht strengen Äußeren nach zu urteilen, würde man nicht vermuten, dass der Wald seine Welt ist – doch mit seinen magischen Adlerflügeln geht er beinahe täglich auf die Jagd. Als er eines Nachts zurückkehrt, begegnet er der Fremden mit den Schwanenflügeln, die seelenruhig auf seinem Sessel eingeschlafen ist.

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